LATEINAMERIKA WOCHE 2007

in Nürnberg

vom 20.01.2007
bis 28.01.2007

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Unterstützungsprojekte


Jedes Jahr rufen wir vor unseren Veranstaltungen, deren Besuch wie immer bis auf die gesondert ausgewiesenen Konzerte und die Lesung kostenlos ist, zu Spenden auf. Diese setzen wir ein, um ausgewählte Projekte zu unterstützen.
In Deutschland ist dies seit vielen Jahren die ila, die Zeitschrift der Informationsstelle Lateinamerika. Diese kämpft wie immer um ihren Erhalt in den gegenläufigen Trends unserer Zeit. Uns erscheint ihre Informationsarbeit sehr wertvoll und wichtig für die Bewegung im deutschsprachigen Raum.
In Lateinamerika unterstützen wir zwei Projekte: Das zweisprachige Schulprojekt „Wiñaypaq“ in Taray - Peru. Dazu kommt die „Casa Aberta“ (Offenes Haus) de São Leopoldo, Rio Grande do Sul, Brasilien

 

Unsere Projekte

ila
Die Zeitschrift ila der Informationsstelle Lateinamerika kämpft immer noch um ihren Erhalt in den gegenläufigen Trends unserer Zeit. Da uns ihre Informationsarbeit sehr wertvoll und wichtig für die Bewegung im deutschsprachigen Raum erscheint, wollen wir wie immer ein paar Haushaltslöcher stopfen und so Mut geben zum Weitermachen.

Das Schulprojekt "Wiñaypaq" in Taray - Peru
Wiñaypaq bedeutet in der Quechua-Sprache "ständiges Wachstum". Es steht für ein modernes alternatives Schulprojekt inmitten traditioneller Bauerngemeinden im Hochland von Peru. Engagierte Lehrerinnen und Lehrer haben dort, zusammen mit den Gemeindevertretern ein Modell von Erziehung entwickelt, das moderne Lehrmethoden mit dem Respekt vor den kulturellen Traditionen und dem Wissen der bäuerlichen Bevölkerung verbindet. Selbstverständlich ist der Unterricht zweisprachig. Auch sonst ist das Lernen an der Erfahrungswelt der Kinder orientiert.
Bäuerliche Familien nehmen finanzielle Opfer und weite Wege in Kauf, um ihre Kinder in diese Schule zu schicken, in anderen Dörfern wird das Modell bereits nachgeahmt. Die Lateinamerikawoche unterstützt dieses wegweisende Projekt.

Die „Casa Aberta“ (Offenes Haus) de São Leopoldo, Rio Grande do Sul - Brasilien
Auch als “Casa de Passagem” benannt.

  • Adresse: Rua Arthur Georg, 90 (Feitoria); São Leopoldo, RS, Brasilien; Telefon: 0055 51 3575 4831
  • Dort werden Kinder zwischen 0-18 Jahre angenommen;
  • Die „Casa Aberta“ hat zwei Gebäude in einem guten Grundstück mit Sportanlage und Spielraum. Ein Haus wird „Casa Abrigo“ benannt (Zufluchtshaus) für Kinder Zwischen 0-11 Jahre. Dort werden 20 Kinder versorgt (1 Entbindungsstation, 1 Zimmer für Mädchen und 1 Zimmer für Junge). Und die schon erwähnte „Casa Aberta“ auch für 20 Kinder und Jugendliche zwischen 12-18 Jahre (1 Zimmer für Mädchen und 1 Zimmer für Junge). Es handelt sich um eine einfache aber gute Struktur mit Küche, Esszimmer, Bad, Verwaltungsräume, Wäscherei;
  • Wie kommen die Kinder dort hin?
    a) durch Rechtsentscheidung;
    b) durch Intervention des Vormundschaftsrates;
    c) durch Polizeiliche Eingriffe (Straßenkinder, Junkies).
    Es sind Kinder die vernachlässigt wurden, oder die unter Gewalt leiden und/oder sexuell missbrauch wurden (die meisten schon zuhause…). Einige haben sich auch schon mit Drogen beschäftigt und haben Probleme mit der Polizei.
  • Kinder die nicht zurück zur Familie kehren können, und die nicht adoptiert werden, bleiben im Haus bis sie 18 Jahre alt sind. Alle besuchen eine Schule in der Gegend und bekommen zusätzliche Ausbildungsmöglichkeit um später selbständig (oder als Angestellte) weiter arbeiten zu können.
  • Zur Team gehören, z. B. Psychologin, Pädagogin, Sozialarbeiterin. Die Personalkosten werden von der Stadtverwaltung übernommen. Auch ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen helfen bei der Arbeit. Gesundheitlich werden die Kinder auch vom staatlichen Gesundheitssystem behandelt.
  • Alles andere: Essmittel, Hygiene, Reinigungsmittel, Kleidung, Schuhe, Schulmaterial, Bücher, Medikamente, Milch, Windel, etc., ist von Spenden abhängig.
  • Diese Einrichtung hat keine direkte kirchliche Unterstützung/Verbindung. Die IECLB kann aber jede Hilfe vermitteln und weiterleiten. Frau Psychologin Vera Walber und Frau Diakonin Ingrit Vogt halten die Kontakte!


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