Amazonien – zwischen Ausbeutung und Widerstand

Programm 2026

Freitag 30.01., 18.00 Uhr

Der Amazonas-Regenwald ist als „grüne Lunge der Welt“, gigantischer Wasserspeicher und bedeutender Kohlenstoffspeicher zentral für das Weltklima. Er beherbergt enorme Artenvielfalt und 34 Millionen Menschen, darunter viele indigene Gruppen, die als Hüter*innen des Waldes gelten und seit Jahrhunderten nachhaltige Lebensweisen praktizieren sowie über ein breites Wissen verfügen. Doch Abholzung, Brandrodung und illegale Ausbeutung gefährden diesen einzigartigen Lebensraum. Jeder verlorene Baum und jeder verschmutzte Fluss sind ein irreversibler Schaden für den Planeten. Deshalb braucht es entschlossene Maßnahmen: stärkere Umweltkontrolle, Förderung nachhaltiger wirtschaftlicher Modelle, Unterstützung von Wiederaufforstung und Ausbau lokaler, waldschonender Produktion. Was können/sollten die einzelnen Akteure tun, u.a. auch Deutschland?

Arlete Prochnow, Fachreferentin Lateinamerika bei Mission EineWelt, kommt aus Brasilien und war in den letzten Jahren als Diakonin in Brasilien (IECLB) und in El Salvador/Zentralamerika tätig. Dabei arbeitete sie auch mit verschiedenen indigenen Gruppen zusammen.

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